Der Hauch des Todes
James Bond muss in Der Hauch des Todes den abtrünnigen KGB-General Georgi Koskow und seinen verbündeten, dem Waffenhändler Brad Whitaker, daran hindern, einen teuflischen Plan auszuführen, der einen Krieg zwischen den Geheimdiensten Russlands und Großbritanniens auslösen soll.
Der britische Geheimagent James Bond 007 (Timothy Dalton) und zwei weitere Doppelnull-Agenten sollen im Zuge eines Manövers eine neues Radarsystem der Militärbasis in Gibraltar überwinden. Doch nicht alle Beteiligten schießen nur mit Farbpatronen. 004 stürzt zu Tode, als sein Kletterseil durchgeschnitten wird. Bond will den fliehenden Verräter stellen. Nach waghalsiger Fahrt stürzt das Fluchtauto über eine Klippe in die Tiefe. Bond, der von Autodach auch die Flucht zu stoppen versuchte, kann sich mit einem Fallschirm retten.
Der Überläufer
In Bratislava bereiten Bond und sein Kollege Saunders (Thomas Wheatley) die Flucht des KGB-Generals Georgi Koskow (Jeroen Krabbé) in den Westen vor. Während eines Konzertbesuchs kann sich der General absetzten und entkommt über eine Gaspipeline nach Wien, wo Q (Desmond Llewelyn) ihn bereits erwartet. Die scheinbar auf Koskow angesetzte KGB-Scharfschützin Kara Milovy (Maryam d’Abo) kann den Plan nicht vereiteln.
In England angekommen, berichtet Koskow dem MI6, unter Leitung von M (Robert Brown), dass KGB-General Leonid Puschkin (John Rhys-Davies) den Plan „Smiert Spionam“ (Tod den Spionen) anlaufen lassen will, um einen Krieg zu provozieren. Der Plan sieht die Ausschaltung hoher britischer Agenten vor. 004 war das erste Opfer. Die komplette Todesliste ist in Koskows Besitz. Er fordert eindringlich, Puschkin ausschalten zu lassen.
Der Killer Necros (Andreas Wisniewski) macht Koskows Versteck ausfindig und kann den KGB-General entführen. Bond glaubt nicht, dass der Überläufer Koskow vom KGB entführt wurde. 007 findet heraus, dass die Scharfschützin von Bratislava keine KGB-Agentin ist, sondern eine begabte Cellistin und Koskows Freundin. Kara Milovy sollte mit ihrem Auftritt dafür sorgen, das Überlaufen von Koskow echt wirken zu lassen. Bond erschleicht sich in Bratislava ihr Vertrauen und bricht mit ihr nach Wien auf, wo Koskow auf sie warten würde. Dank des mit allerlei Spielereien ausgestatteten Aston Martin V8 Vanquish, gelingt es ihnen ihre Verfolger auf Distanz zu halten und die Grenze zu Österreich zu erreichen.
Falches Spiel mit Bond
Unterdessen treffen sich in Tanger, Marokko, General Puschkin und Koskows Verbündeter, der Waffenhändler Brad Whitaker (Joe Don Baker, der in Goldeneye einen weiteren Bond-Auftritt hat). Puschkin will ein geplantes Geschäft mit gestohlenen Hightechwaffen stornieren und fordert die angezahlten Millionen innerhalb von zwei Tagen zurück. Whitaker und Koskow wollten das Geld hinter Puschkins Rücken eigentlich vermehren, in dem sie afghanisches Opium kaufen wollten, um es in der Sowjetunion für ein vielfaches wieder zu verkaufen. Um die Rückforderung zu verhindern, lassen Koskow und Whitaker Agent Saunders liquidieren, um den Mord Puschkin in die Schuhe zu schieben, und dadurch der Ausschaltung Puschkins durch den MI6 Vorschub zu leisten.
James Bond fällt nicht darauf herein, als Puschkin ihm versichert, dass es die Todesliste britischer Agenten gar nicht gibt. Bond täuscht die Liquidation Puschkin daraufhin nur vor. Unter Mithilfe von Kara kann Koskow Bond nach Afghanistan verschleppen, wo er als Puschkins Mörder dem KGB überlassen werden soll. Auf dem Weg dorthin erkennt Kara ihren Fehler. Sie hilft Bond aus dem Militärgefängnis zu fliehen. Kamran Schah (Art Malik), ein Widerstandkämpfer, befreien sie ebenfalls. Mit dessen Mudschahedin greifen sie den sowjetischen Stützpunkt an und kapern ein mit Rohopium beladenes Flugzeug. Während eine Kampfes zwischen 007 und Necros an Bord der fliegenden Maschine, geht die komplette Ladung samt Necros über Bord.
In Tanger will Bond Whitaker und Koskow dingfest machen. Im Duell mit Bond muss Whitaker mit seinem Leben bezahlen. Koskow wird von Puschkin gefangen genommen und später liquidiert. Kara, eigentlich eine Verräterin, erlangt die Gnade von Gogol (Walter Gotell), Ex-KGB-General und nun im auswärtigen Dienst tätig. Er lässt die Cellistin für Auftritte außerhalb des Ostblock ein und ausreisen wie sie möchte.
Originaltitel: The living daylights | Regie: John Glen | Jahr: 1987 | Länge: 130 Min.
